Magdeburger Jungfrau
Ich bin die neuste Version der Jungfrau von Magdeburg oder auch Magd von Magdeburg. Ihr können es euch sicher nicht vorstellen, aber ich bin sehr sehr alt.
Bevor ich in mein Wappen kam, befand ich mich in einem Siegel- dem Siegel der Stadt Magdeburg. In meinem Siegel stand ich über einem offenen Tor einer Burg mit mehreren Türmen. Das war sehr ermüdend, weil ich meine Arme mit eingeknickten Ellenbogen halten und meine Handflächen zeigen musste. Ich trug Tücher, die mir von der Innenseite meiner Ellenbogen herabhingen. Zu jener Zeit trug ich bereits mein Kleid, aber ich tauschte die Tücher gegen diesen Kranz. Beides sind Symbole für Reinheit.
Als ich in mein Wappen kam, war es mir nicht erlaubt meine Tücher los zu werden, aber ich sollte meine linke Hand auf meine Hüpfte tun. Ich finde, das gab mir einen Ausdruck von Entschlossenheit. Zudem wurde die Anzahl der Türme meiner Burg reduziert: Das Wappen zeigt zwei Türme, die das offene Tor, auf dem ich stehe, den Kranz mit meiner rechten Hand hochhaltend, flankieren.
Als ich mich noch in dem Siegel befand, fühlte ich mich als farblose Person, weil ich nicht farbig gemacht wurde. Also, eigentlich hing meine Farbe vom Siegelwachs ab, welche immer gemäß der Mode zwischen farblos, grün und rot wechselte. Seitdem ich im Wappen bin, bilden mein grünes Kleid und meine goldenen Haare einen schönen Kontrast zur roten Burg.
Heutzutage bin ich überhaupt nicht mehr gelangweilt, da ich sehr beschäftigt bin. Ich bin nicht nur zu Hause an meinen festen Plätzen vor, an und im Rathaus, in der Buttergasse, im Klostercafé, auf den historischen Kanonen entlang der Elbe, am Sockel der Brücke des Friedens, am Hasselbach-Denkmal und am Aussichtsturm des städtischen Rothehornparks sondern auch auf dem Briefkopf von städtischen Behörden, Flaggen, Stadtplänen, regionalen Produkten etc....
So werde ich weltweit verbreitet. Kommt mich doch einfach einmal besuchen.
Bevor ich in mein Wappen kam, befand ich mich in einem Siegel- dem Siegel der Stadt Magdeburg. In meinem Siegel stand ich über einem offenen Tor einer Burg mit mehreren Türmen. Das war sehr ermüdend, weil ich meine Arme mit eingeknickten Ellenbogen halten und meine Handflächen zeigen musste. Ich trug Tücher, die mir von der Innenseite meiner Ellenbogen herabhingen. Zu jener Zeit trug ich bereits mein Kleid, aber ich tauschte die Tücher gegen diesen Kranz. Beides sind Symbole für Reinheit.
Als ich in mein Wappen kam, war es mir nicht erlaubt meine Tücher los zu werden, aber ich sollte meine linke Hand auf meine Hüpfte tun. Ich finde, das gab mir einen Ausdruck von Entschlossenheit. Zudem wurde die Anzahl der Türme meiner Burg reduziert: Das Wappen zeigt zwei Türme, die das offene Tor, auf dem ich stehe, den Kranz mit meiner rechten Hand hochhaltend, flankieren.
Als ich mich noch in dem Siegel befand, fühlte ich mich als farblose Person, weil ich nicht farbig gemacht wurde. Also, eigentlich hing meine Farbe vom Siegelwachs ab, welche immer gemäß der Mode zwischen farblos, grün und rot wechselte. Seitdem ich im Wappen bin, bilden mein grünes Kleid und meine goldenen Haare einen schönen Kontrast zur roten Burg.
Heutzutage bin ich überhaupt nicht mehr gelangweilt, da ich sehr beschäftigt bin. Ich bin nicht nur zu Hause an meinen festen Plätzen vor, an und im Rathaus, in der Buttergasse, im Klostercafé, auf den historischen Kanonen entlang der Elbe, am Sockel der Brücke des Friedens, am Hasselbach-Denkmal und am Aussichtsturm des städtischen Rothehornparks sondern auch auf dem Briefkopf von städtischen Behörden, Flaggen, Stadtplänen, regionalen Produkten etc....
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